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Title of Journal: Präv Gesundheitsf

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Abbravation: Prävention und Gesundheitsförderung

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Publisher

Springer Berlin Heidelberg

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ISSN

1861-6763

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Psychische Gesundheit von übergewichtigen und adip

Authors: Laura Krause Dieter Kleiber Thomas Lampert
Publish Date: 2014/07/30
Volume: 9, Issue: 4, Pages: 264-273
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Abstract

Datenbasis ist eine Teilstichprobe des Kinder und Jugendgesundheitssurveys KiGGS n = 6813 Alter = 11–17 Jahre Körpergröße und gewicht wurden standardisiert gemessen und der Body Mass Index BMI berechnet Hinweise auf psychische Auffälligkeiten und Stärken wurden mit dem Strengths and Difficulties Questionnaire SDQ in den Bereichen emotionale Probleme Verhaltensprobleme Hyperaktivität Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen und prosoziales Verhalten im Selbsturteil erfasst Der soziale Status und die Schulbildung werden als moderierende Variablen untersucht Ausgewiesen werden Prävalenzen und durch binär logistische Regressionen ermittelte Odds Ratios mit 95 KonfidenzintervallenBei adipösen Jungen und übergewichtigen und adipösen Mädchen liegen im Vergleich zu normalgewichtigen Gleichaltrigen häufiger Hinweise auf psychische Auffälligkeiten vor Die dabei am häufigsten genannten Problembereiche sind Verhaltensprobleme und Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen Adipöse Mädchen weisen zudem häufiger Hinweise auf emotionale Probleme auf als normalgewichtige Mädchen Eine altersstratifizierte Analyse zeigt dass die Unterschiede im Auftreten psychischer Auffälligkeiten zwischen normalgewichtigen und adipösen Jungen bzw zwischen normalgewichtigen und übergewichtigen/adipösen Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren stärker ausgeprägt sind als im Alter von 14 bis 17 Jahren Die Ergebnisse zum Einfluss des Sozialstatus und der Schulbildung zeigen dass der Sozialstatus bei Mädchen einen moderierenden Einfluss auf den Zusammenhang zwischen Übergewicht bzw Adipositas und psychischen Auffälligkeiten zugunsten der hohen Statusgruppe hat Bei Jungen ist solch ein moderierender Einfluss des Sozialstatus allein in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Übergewicht und psychischen Auffälligkeiten festzustellen hier aber zugunsten der niedrigen Statusgruppe Die Schulbildung übt ausschließlich bei Mädchen einen moderierenden Einfluss auf den Zusammenhang zwischen Adipositas und psychischen Auffälligkeiten zugunsten der niedrigen Bildungsgruppe ausÜbergewicht und insbesondere Adipositas gehen bei Jugendlichen mit einem höheren Risiko für psychische Auffälligkeiten einher Im Rahmen von Präventionsmaßnahmen und Versorgungsangeboten bei Übergewicht und Adipositas in jungen Jahren sollten psychosoziale Aspekte berücksichtigt werdenData base was a subsample of the German Health Interview and Examination Survey for Children and Adolescents KiGGS n = 6813 11–17 years which was conducted by the Robert Koch Institute from May 2003 to May 2006 Body height and weight were measured in a standardised manner and body mass index BMI was calculated Indications of mental health problems and strengths were collected with the Strengths and Difficulties Questionnaire SDQ in the following areas emotional symptoms conduct problems hyperactivity peer relationship problems and prosocial behaviour Socioeconomic status SES and education are analysed as modifying variables Prevalence and odds ratios with 95  confidence intervals were calculated by binary logistic regressionObese boys and overweight and obese girls showed more indications of mental health problems compared to normal weight peers The most common problem areas were conduct problems and peer relationship problems Obese girls were also more likely to show indications of emotional symptoms compared to normal weight girls The age stratified analysis showed that the differences in the occourrence of mental health problems between normal weight and obese boys as well as between normal weight and overweight/obese girls are more pronounced aged 11 to 13 years than aged 14 to 17 years The results on the impact of SES and education showed that in girls SES had a modyfying impact on the relation between overweight/obesity and mental health problems in favour of the high SES group In boys SES only had a modifying impact on the relation between overweight and mental health problems but here in favour of the low SES group Only in girls education had a modifying impact on the relation between obesity and mental health problems in favour of the low education group


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