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Journal Title

Title of Journal: Zbl Arbeitsmed

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Abbravation: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie

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Publisher

Springer-Verlag

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DOI

10.1002/chin.199128097

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ISSN

2198-0713

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Studiendesign der Deutschen Wirbelsäulenstudie

Authors: Oliver Linhardt Ulrich BolmAudorff Annekatrin Bergmann Dirk Ditchen Rolf Ellegast Gine Elsner Johannes Haerting Friedrich Hofmann Matthias Jäger Alwin Luttmann Martina Michaelis Gabriela PetereitHaack Andreas Seidler Joachim Grifka
Publish Date: 2014/04/04
Volume: 57, Issue: 9, Pages: 243-250
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Abstract

In einer populationsbezogenen multizentrischen FallKontrollStudie Deutsche Wirbelsäulenstudie DWS bei 915 Fällen mit lumbaler Erkrankung der Bandscheiben und 901 Kontrollprobanden wurde die DosisWirkungBeziehung zwischen beruflichen Wirbelsäulenbelastungen durch Lastenhandhabung und Rumpfbeugung einerseits sowie Bandscheibenerkrankungen der Lendenwirbelsäule andererseits untersucht Bei den 915 Fällen handelt es sich im Einzelnen um 286 männliche Patienten Fallgruppe 1 und 278 weibliche Patienten Fallgruppe 2 mit stationärer oder ambulanter Behandlung in einer Klinik wegen LWSProlaps mit sensiblem und/oder motorischen Wurzelsyndrom sowie145 männliche Patienten Fallgruppe 3 und 206 weibliche Patienten Fallgruppe 4 mit stationärer oder ambulanter Behandlung in einer Klinik oder ambulanter Behandlung in einer orthopädischen Praxis wegen einer fortgeschrittenen Chondrose mit Bandscheibenverschmälerung der LWS und Nachweis eines sensiblen und/oder motorischen Wurzelsyndroms oder eines lokalen Lumbalsyndroms letzteres mit einem FingerBodenAbstand von ≥25 cmDie Fälle wurden in Kliniken oder orthopädischen Praxen im Raum Frankfurt am Main Freiburg Halle und Regensburg rekrutiert und einbezogen sofern sie in einem bestimmten geographischen Gebiet im Umkreis dieser Städte ihren ersten Wohnsitz hatten Bei den Kontrollprobanden handelte es sich um eine Zufallsstichprobe der Wohnbevölkerung in derselben Region Fälle und Kontrollen mussten zum Zeitpunkt der Rekrutierung ein Alter zwischen 25 und 70 Jahren aufweisen Die Diagnose bei den Fällen wurde durch eine radiologische und klinische Zweitbeurteilung überprüftDie Responserate bei den Fällen lag bei 664 und bei den Kontrollen bei 534 Die NonresponderAnalyse ergab dass die Responserate sowohl bei Fällen als auch bei Kontrollen bei Probanden mit Dienstleistungsberufen höher war als bei Probanden mit Arbeiter und Handwerkerberufen Hinweise für einen differentiellen Response bei Fällen und Kontrollen in Abhängigkeit vom sozialen Status fanden sich somit nichtBei Fällen und Kontrollen wurde ein etwa 15stündiges standardisiertes persönliches Interview durch geschulte Interviewerinnen zu beruflichen Wirbelsäulenbelastungen durchgeführt Ferner wurden Informationen ua zu Belastungen durch Freizeitbeschäftigung und Sport sowie Größe Gewicht und Vorerkrankungen der Wirbelsäule erhobenBei Probanden deren berufliche Belastung festgelegte „Auslöseschwellen“ überschritten wurde ein etwa 2stündiges semistandardisiertes umfassendes Interview durch Mitglieder der Technischen Aufsichtsdienste „TAD“ der Unfallversicherungsträger zu beruflichen Tätigkeiten mit relevanter Wirbelsäulenbelastung durch Lastenhandhabung Rumpfneigung und torsion sowie Ganzkörperschwingungen durchgeführtDie Ergebnisse der TADBefragung zu externen Belastungsfaktoren wurden biomechanisch analysiert Als Kennwerte der Wirbelsäulenbelastung wurde die Druckkraft auf die lumbosakrale Bandscheibe für jeden Belastungsvorgang berechnet und nach insgesamt 10 Dosismodellen–einschließlich des MainzDortmunder Dosismodells–mit teilweise herabgesetzten Schwellenwerten für Rumpfneigung und BandscheibenDruckkraft bei Lastenhandhabung mit Berücksichtigung von anderen Handhabungsarten wie Ziehen oder Schieben neben Heben und Tragen sowie mit verschiedenen Wichtungen der Druckkraft gegenüber der Vorgangsdauer linear quadratisch kubisch oder tetradisch über Schichten und das Berufsleben kumuliert Diese Vorgehensweise mit mehreren Dosismodellen wurde gewählt um den Zusammenhang zwischen Exposition und Erkrankungsrisiko mathematisch bestmöglich zu beschreibenIn a populationbased multicentre casecontrol study German Spine Study EPILIFT on 915 cases with discrelated diseases in the lumbar spine and 901 control subjects the doseresponse relationship was investigated between occupational spine loading caused by manual materials handling and trunk flexion on the one hand and lumbar spine diseases on the other hand The 915 cases can be characterized by the following groups 286 male case group 1 and 278 female patients case group 1 with outpatient or inpatient treatment in a hospital because of lumbar disc herniation with sensitive and/or motor radix syndrom as well as 145 male patients group 3 and 206 female patients group 4 with inpatient or outpatient treatment in a hospital or outpatient treatment in an orthopaedic practice due to severe osteochondrosis combined with reduction of the disc height and the verification of a sensitive and/or motor radix syndrome or a local lumbar syndrome the latter with a fingerbottomdistance of at least 25 cm


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