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Journal Title

Title of Journal: Z Herz Thorax Gefäßchir

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Abbravation: Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie

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Publisher

Springer-Verlag

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DOI

10.1002/chin.200604001

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ISSN

1435-1277

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Aortenklappe in Bewegung

Authors: J Cremer
Publish Date: 2013/05/15
Volume: 27, Issue: 3, Pages: 157-157
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Abstract

Die Aortenklappe ist momentan ein zentrales Thema in der Erwachsenenherzmedizin Die enorm hohe Eingriffszahl von mehr als 9000 TranskatheterAortenklappenimplantationen „transcatheter aortic valve implantation“ TAVI 2012 in Deutschland hat eine lebhafte Diskussion zur wissenschaftlichen Evidenzlage der Ergebnisse von katheterbasierten Prozeduren im Vergleich zum konventionellen herzchirurgischen Aortenklappenersatz angestoßen Um das in der vorliegenden Ausgabe der Zeitschrift für Herz Thorax und Gefäßchirurgie publizierte zentrale Thema „chirurgischer Aortenklappenersatz“ finden Sie eine Reihe von polarisierenden Kommentaren die Ihnen die kontroverse Diskussionslage im Spektrum der chirurgischen Möglichkeiten aufzeigen sollen Sie werden sehen dass jeder Autor in der Lage ist sein favorisiertes Verfahren des Aortenklappenersatzes sei es die Verwendung herkömmlicher Bioprothesen gerüstloser „stentless“ Prothesen oder mechanischer Klappenprothesen bzw die RossOperation so fundiert zu argumentieren dass am Ende keine klare Empfehlungslage „how to do it“ resultiertSie dürfen dabei nicht erwarten dass die aufgezeigte Diskussion sich gleichermaßen in der detaillierten interdisziplinären Leitlinie der European Association of Cardiothoracic Surgery und der European Society of Cardiology in dieser Form wiederfinden weder im Volltext noch in der „pocket guideline“ Dennoch ist insbesondere den Editoren daran gelegen Ihnen das Spektrum der Diskussion ein bisschen kontrovers und provokativ näherzubringenGerade im Licht der ersten Daten des Deutschen Aortenklappenregisters in das die komplette Ergebnislage der invasiven Therapie der Aortenstenose als „Realworld“Situation mit FünfjahresFollowupZeitraum eingeht wird diesbezüglich eine interessante Differenzierung zu erwarten sein – zwar noch nicht jetzt aber absehbar – wenn das gigantische Datenvolumen des Deutschen Aortenklappenregisters zu Analysen und Subanalysen herangezogen werden kannMomentan ist es noch nicht so weit Die ersten Analysen zur „Inhospital“Letalität Annual Meeting of the European Society of Cardiology 2012 und zum EinjahresOutcome Annual Meeting of the American College of Cardiology 2013 sind präsentiert und zur Publikation eingereicht Die Daten bestätigen erst einmal die exzellente Ergebnislage für den konventionellen Aortenklappenersatz im „Low“ und „Intermediaterisk“BereichDabei soll an dieser Stelle angemerkt sein dass durch nachhaltiges Engagement und persönlichen Enthusiasmus nahezu alle deutschen herzchirurgischen Kliniken ein noch nie dagewesenes Datenvolumen in das Register eingegeben haben bisher ca 14000 vorliegende Einjahresdatensätze und 40000 Patienteneinwilligungen zur Datenübermittlung Aufgrund der kompletten Datenerhebung im konventionellen und im katheterbasierten Bereich sowie der detaillierten Erfassung von perioperativen Daten und Langzeitergebnissen besteht ein enormes insbesondere auch internationales Interesse zu allen prozeduralen Ergebnissen Erwähnt werden sollte auch an dieser Stelle dass Einzelheiten des Registers durch Herrn Prof Mohr für die Deutsche Gesellschaft für Thorax Herz und Gefäßchirurgie DGTHG und Herrn Prof Hamm für die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung DGK im April 2013 bei der Food and Drug Administration FDA diskutiert werden Möglicherweise entsteht in diesem Zusammenhang aufgrund der beeindruckenden deutschen Vorarbeit die Plattform für ein weltweites Aortenklappenregister Wir werden sehenVon mir persönlich an dieser Stelle die Anregung und Bitte Bleiben Sie dran an dem Thema Aortenklappenstenose und unterstützen Sie das Register mit validen Daten sodass in Zukunft eine präzisere Evidenzlage dazu vorliegen wird für welchen Patienten welches Verfahren das beste Outcome liefert


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