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Title of Journal: Bundesgesundheitsbl

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Abbravation: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz

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Publisher

Springer Berlin Heidelberg

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DOI

10.1002/jhet.5570400616

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ISSN

1437-1588

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Multiresistente Erreger bei Patienten ambulanter P

Authors: Nadja Neumann Dorothea Mischler Christiane Cuny Michael Hogardt Volkhard A J Kempf Ursel Heudorf
Publish Date: 2015/12/02
Volume: 59, Issue: 2, Pages: 292-300
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Abstract

Aus der ambulanten Pflege gibt es bislang keine Untersuchung zur Prävalenz multiresistenter gramnegativer Erreger MRGN bzw von Enterobakterien mit erweiterter Resistenz gegen βLaktamantibiotika ESBL und nur wenige Daten zur Prävalenz von methicillinresistenten Staphylococcus aureus MRSA Deswegen führte das MRENetz RheinMain eine Untersuchung zur aktuellen Prävalenz und zu Risikofaktoren für MRGNKolonisationen/Infektionen durchCharakteristika aller Patienten wurden mit einem modifizierten Fragebogen des europaweiten HALTProjekts healthcare associated infections in long term care facilities erhoben und Nasen und Rachenabstriche auf MRSA sowie Analabstriche auf ESBL/3MRGN/4MRGN untersucht Risikofaktoren für eine MREBesiedelung wurden mittels Odds Ratio errechnetZehn Pflegedienste mit insgesamt 486 Patienten nahmen teil darunter ein Intensivpflegedienst mit beatmeten Patienten Nasen Rachenabstriche ließen sich 269 Patienten entnehmen und 132 Patienten stimmten einem Analabstrich zu Bei 37  wurden MRSA und bei 144  ESBL/MRGN nachgewiesen 68  ESBL 76  3MRGN 0  4MRGN Als Risikofaktoren für eine Besiedelung mit MRSA wurden Pflegestufe 3 oder mehr OR 51 Antibiotikagabe innerhalb der letzten drei Monate OR 37 Krankenhausaufenthalte innerhalb der letzten sechs Monate OR 43 und MRSA in der Anamnese OR 181 bestätigt Inkontinenz sowie Krankenhausaufenthalt in der Anamnese wurden als Risikofaktoren für eine ESBLBesiedelung gefunden OR 95 resp 65 Als Risikofaktoren für eine Besiedelung mit 3MRGN stellten sich eine hohe Pflegestufe OR 75 sowie Harnwegskatheter OR 83 PEG und andere Stomata OR 62 und invasive Beatmung OR 5 sowie eine positive MREAnamnese MRSA OR 20 ESBL OR 67 herausAngesichts der hohen Prävalenzen an MRSA und 3MRGN müssen ambulante Pflegedienste über Kompetenz in der Pflege von Menschen mit MRE verfügen gute Hygienemaßnahmen einschließlich Händehygiene und sachgerechtem Umgang bei der Wundversorgung und bei Punktionen und Injektionen beim Umgang mit Kathetern Stomata und ggf invasiver Beatmung Die entsprechenden KRINKOEmpfehlungen sind auch in der ambulanten Pflege umzusetzenData on the prevalence of methicillinresistant Staphylococcus aureus MRSA in outpatient care are scarce and those on the prevalence of multidrugresistant Gramnegative bacteria MRGN are lacking completely Therefore the network on multidrugresistant organisms MDRO in the Rhine–Main region MRENetz RheinMain performed a multicenter study on current prevalence data and risk factors for MDROCharacteristics of all patients were obtained according to a modified healthcareassociated infections in longterm care facilities HALT questionnaire and swabs from the nares/throat and anus were tested for MRSA and extendedspectrum betalactamase ESBL/MRGN Risk factors were calculated via odds ratiosTen nursing services with 486 patients participated in this study 269 patients agreed to having swabs of the nares/throat taken and 132 patients had anal swabs MRSA was detected in 37  and ESBL/MRGN in 144  of the patients 68  ESBL 76  MRGN 0  MRGN Risk factors for MRSA were high dependency on care stage 3 or above OR 51 antibiotic use during the preceding 3 months O R 37 hospital stay during the last 6 months OR 43 and a positive history for MRSA OR 181 Incontinence and preceding hospital stays proved to be risk factors for ESBL colonization OR 95 or 65 whereas risk factors for MRGN colonization were a high level of care dependency OR 75 urinary catheter OR 83 percutaneous endoscopic gastrostomy tube and other stomata OR 62 and artificial respiration OR 5 in addition to a positive history for MRSA OR 20 and ESBL OR 67Considering the high prevalence of colonization with MDRO in outpatient care nursing services must be competent in caring for such patients good hygiene procedures including hand hygiene and appropriate handling in wound management punctures and injections with catheters stomata and if necessary with artificial respiration should be practiced The guidelines of the German Commission on hospital hygiene and infection prevention should also be observedAlle im vorliegenden Manuskript beschriebenen Untersuchungen am Menschen wurden mit Zustimmung der zuständigen EthikKommission im Einklang mit nationalem Recht sowie gemäß der Deklaration von Helsinki von 1975 in der aktuellen überarbeiteten Fassung durchgeführt Von allen beteiligen Patienten liegt eine Einverständniserklärung vor


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