Journal Title
Title of Journal: Unfallchirurg
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Abbravation: Der Unfallchirurg
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Publisher
Springer-Verlag
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Authors: S Ruchholtz G Taeger R Zettl
Publish Date: 2013/03/13
Volume: 116, Issue: 3, Pages: 277-282
Abstract
Der 1 Zugang erfolgt über einen Hautschnitt auf Höhe des proximalen Drittels der Linea arcuata Nach schichtgerechter Durchtrennung der Bauchwand werden die externen iliakalen Gefäße nach medial der M psoas und M iliacus sowie N femoralis nach lateral mobilisiert Ein 2 Zugang erfolgt über dem symphysennahen Schambein unter Kerbung des Ansatzes des M rectus abdominis Die Weichteile im Bereich der 1 Zugangs werden über ein Retraktionssystem z B Synframe© zurückgehalten Die Reposition der Fraktur erfolgt in üblicher Technik unter Nutzung der Ligamentotaxis und Setzen von isolierten Zugschrauben Zur Neutralisation der Osteosynthese bzw Abstützung wird eine vorgebogene Rekonstruktionsplatte von distal nach proximal an die Linea arcuata eingeschoben und über beide Inzisionen in an Darm und Schambein fixiertSeit 1/2008 wurde in der eigenen Klinik in 88 Fällen der TIMIZugang verwendet Zuletzt wurden die Daten einer prospektiven Studie mit 26 Patienten die alle einen Nachuntersuchungstermin von mindestens 12 Monaten postoperativ wahrnehmen konnten publiziert Es zeigte sich dass die Operation durchschnittlich in 109 ± 30 min durchgeführt werden konnte Alle Operationswunden heilten primär ab In der postoperativen radiologischen Kontrolle zeigte sich bei 20 Frakturen ein anatomisches und in 6 Fällen ein befriedigendes Ergebnis Im poststationären bzw Langzeitverlauf ließen sich keine Weichteilkomplikationen nachweisen Operative Revisionen waren nicht notwendig In der Langzeituntersuchung zeigte sich ein „Harris Hip Score“ von 866 ± 8 Punkten Die Lebensqualität gemessen am EQ5DFragebogen war vergleichbar der Lebensqualität eines gleichaltrigen NormalkollektivsDer TIMIZugang mit Blick auf die Weichteile des Beckens stellt eine schonende Alternative zu den bisher beschriebenen Zugängen dar Unter Verwendung eines Retraktionssystems müssen bei der Frakturstabilisierung keine Kompromisse gemacht werden Damit kann insbesondere bei geriatrischen Patienten die perioperative Morbidität deutlich vermindert werden Klinisch/radiologisch auffällige Komplikationen waren in dem nachuntersuchten Kollektiv bisher nicht nachzuweisenThe first TIMI incision is performed using a pararectal approach at the level of the proximal third of the arcuate line of the ilium After transection of the abdominal wall the iliac vessels are mobilized medially and the neuromuscular bundle laterally The second approach lies above the medial pubic bone The soft tissue is held back using a retraction system After fracture reduction and fixation by isolated screws a conventional reconstruction plate is inserted for fracture neutralizationSince January 2008 we have performed the TIMI method in 88 cases with good results Recently we have published the data of a first series with 26 patients that were seen at least 12 months after surgery The mean operative time was 109±30 min and all incisions showed primary healing Postoperative radiological examination revealed an anatomic reduction in 20 fractures and a satisfactory reduction in 6 There were no local soft tissue complications and no revisions were needed Followup examinations were performed after a minimum of 12 months in 19 patients 73 The average Harris hip score HHS was 866±8 Quality of life was comparable to control persons in the same age groupThe TIMI approach represents a viable alternative to the ilioinguinal approach Despite the limited number of incisions a comparable quality of fracture reduction is achieved The authors believe this technique would be most useful in patients with a higher risk for postoperative soft tissue complications
Keywords:
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