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Title of Journal: Unfallchirurg

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Abbravation: Der Unfallchirurg

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Publisher

Springer Berlin Heidelberg

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DOI

10.1007/s00168-016-0775-4

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ISSN

1433-044X

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Wachstumsverhalten nach Frakturen des distalen Unt

Authors: J Lieber
Publish Date: 2014/11/28
Volume: 117, Issue: 12, Pages: 1092-1098
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Abstract

Auf der einen Seite besteht in der Region des distalen Unterarms eine enorme Spontankorrekturpotenz des Knochens für nahezu alle Dislokationsrichtungen sodass für einen Großteil der Frakturen die Möglichkeit einer ambulanten konservativen Therapie besteht die nahezu ausnahmslos – trotz mitunter verbleibender Achsabweichungen – zu einem hervorragenden Endergebnis ohne bleibende Funktionsstörungen oder kosmetische Defekte führt Im Gegensatz dazu findet sich andererseits eine hohe Rate an Übertherapien in Form unnötiger Repositionen Nachrepositionen und Osteosynthesen die nicht nur der Unkenntnis der Wachstumsprognose und korrekter konservativer Behandlungstechniken sondern sowohl wirtschaftlichen Faktoren als Folge der Ökonomisierung in der Medizin als auch positiven Erfahrungen beim Erwachsenen zuzuschreiben sind aber nicht auf das Kind übertragen werden können Im Folgenden wird ein kindgerechtes effizientes Therapiekonzept vorgeschlagen das sowohl die Wachstumsprognose als auch die dazu notwendigen Techniken berücksichtigt Sämtliche abgekippte Frakturen werden primär im Gips ruhig gestellt etwaige Abkippungen postprimär am 8 Tag durch eine Gipskeilung redressiert Intolerable Abkippungen wie auch vollständig dislozierte Frakturen werden geschlossen reponiert und je nach Alter mit einer KirschnerDrahtOsteosynthese stabilisiertDie Therapie der distalen Unterarmfraktur muss im Interesse des Patienten mit minimalem Aufwand höchst effizient und kindgerecht gestaltet werden Die praktizierte Übertherapie ist nicht nur aus moralischen sondern v a aus wirtschaftlichen Gründen abzulehnenOn the one hand there is a unique property of the juvenile skeleton with an enormous potential for spontaneous correction enabling conservative treatment for the majority of fractures This generally leads to healing without functional or cosmetic defects even in cases of some minor residual angulations In contrast high rates of overtreatment are observed such as unnecessary or repetitive reductions and operative interventions which are not only the result of ignorance of the growth prognosis and of correct conservative techniques but also of economic factors as a consequence of medical economization as well as positive experiences gained in adults but which cannot be transferred to children The management of distal forearm fractures should be reserved for unstable fracture types especially in adolescent patients with limited agedependent potential for spontaneous correction Angulated fractures should be treated using cast wedging in order to reduce angulation to a reasonable extent The most frequently occurring stable torus fractures require immobilization only for analgesic reasons Intolerable angulations as well as completely dislocated fractures are treated by closed reduction and stabilized with a Kirschner wire osteosynthesis depending on age


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